Vom langweiligen Beruf zur erfüllenden Berufung

Niemand ist gerne 8 Stunden oder mehr am Tag mit einem langweiligen Job beschäftigt. Doch fast jeder in der heutigen Gesellschaft ist auf einen solchen Beruf angewiesen, um seinen oder ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Wenn es nur Langeweile wäre – halb so schlimm. Doch wenn wir eine Arbeit verrichten, die uns 8 Stunden am Tag langweilt, vegetieren wir über die Monate und Jahre langsam aber sicher in einem Zustand der Sinnlosigkeit. Vor allem dann, wenn es nicht nur 8 Stunden, sondern manchmal auch 9, 10 oder sogar 11 und mehr Stunden am Tag sind.

Hinzu kann eine psychische Belastung kommen – Depression, Wahn oder Angststörungen sind in den letzten Jahrzehnten stark im Vormarsch. Woran das bloß liegen mag?

Sinnlosigkeit und Stress treiben uns in den Abgrund, psychische Erkrankungen sind dabei nur die Symptome. Doch auch körperliche Beschwerden können die Konsequenz einer Arbeit sein, für die wir einfach nicht geschaffen sind. Umso wichtiger ist es, im gegebenen Fall eine Alternative zu finden.

Jobwechsel – wie soll das so einfach funktionieren?

Das Wichtigste beim Jobwechsel ist es, die innere und äußere Berufung zu finden. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was du gut kannst, sondern auch, welche Tätigkeit sich für dich gut anfühlt. Hast du Spaß daran, mit Menschen zu arbeiten? Macht es dir Spaß, Wissen zu vermitteln? Vielleicht interessierst du dich für eine spezielle Naturwissenschaft oder du hast eine besondere Leidenschaft. Heutzutage gibt es nicht nur eine breite Vielfalt an Berufen für Angestellte, sondern vor allem auch sehr viele Möglichkeiten, sich im gewünschten Bereich selbstständig zu machen. Während es ohne Kapital möglich ist, sich selbstständig zu machen, ist es mit einem gewissen Eigenkapital ein absolutes Kinderspiel.

Du kannst einen eigenen Online-Shop aufmachen, ein lokales Geschäft starten oder Plattformen wie Youtube, Instagram oder Facebook nutzen, um Produkte zu verkaufen oder zu bewerben. Du kannst auch Produkte einkaufen und via Amazon verkaufen oder eigene Produkte herstellen und diese mit Online-Shop, oder auch ohne eigenen Shop über Plattformen wie Amazon verkaufen. Es ist entgegen der weit verbreiteten Annahme ganz einfach möglich, sich ohne Ausbildung selbstständig zu machen.

Wenn du dich im Internet auf die Suche nach Ideen begibst, wirst du unendlich viele Möglichkeiten finden und bei einigen Ideen wirst du sehr überrascht sein. Mit gerade mal 1000 oder 2000 Euro kannst du dir eine Drohne kaufen und Fotos sowie Videos für Immobilienmakler machen. Diese Drohne kannst du für dutzende, weitere Tätigkeiten einsetzen – und die Drohne ist nur eines von hunderten Beispielen.

Ich selbst arbeite als Online-Texter und schreibe Texte wie diesen für meine eigenen Webseiten, auf denen ich Produkte vorstelle und bewerbe, aber auch für Webseiten von anderen Menschen. Mit einer solchen Arbeit kannst du von überall auf der Welt arbeiten, denn du brauchst nur eine Internetverbindung und seriöse Aufträge. Ebenso kannst du im Internet als Übersetzer arbeiten oder als digitale Assistenz.  Ortsunabhängig und selbstständig. 🙂

Hier kannst du in weniger als einer Stunde lernen, wie man zum Online Texter & Redakteur wird.

Hier erfährst du, wie du mit deiner eigenen Webseite Geld verdienen kannst.

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Das notwendige Kleingewerbe ist im Kinderspiel registriert und kostet 20-40 Euro, dann kann es direkt losgehen. Doch möglicherweise dauert es einige Wochen oder Monate, bis du ausreichend Aufträge hast, um mit deinem neuen Job deinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. In diesem Fall kann die Sozialhilfe bzw. Hartz 4 eine Lösung sein.

Denk daran: Wenn du einen Job ausübst, der dich erfüllt, kannst du dir selbst und der Gesellschaft über die nächsten Jahrzehnte viel mehr zurückgeben, als wenn du einen Beruf ausübst, welcher dich auslaugt und lediglich der Geldgewinnung dient.

Du darfst es dir also erlauben, zeitweise das Auffangnetz der Gesellschaft zu beanspruchen, um auf diese Weise in deine Kräfte zu kommen und anschließend in einem Beruf aufzugehen, der dir Spaß macht, dich mit Freude erfüllt und einen echten Mehrwert für deine Mitmenschen bietet, während du ausreichend Geld zum Leben verdienst.

Wenn du das tust, bist du kein Sozialschmarotzer, sondern ein intelligenter Mensch, der langfristig denkt und sich die Chance ermöglicht, die du verdient hast.

Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich kannst du die regelmäßige Auszahlung der Sozialhilfe in Anspruch nehmen, um ein neues, freudiges Berufsleben zu starten, welches dir selbst und der gesamten Gesellschaft einen Mehrwert bietet.

Der Mythos – Angestellt ist sicherer als selbstständig

Viele Menschen leben in der Annahme, dass die Arbeit als Angestellter sicherer ist, als ein selbstständig ausgeübter Beruf. Warum? Ein sicheres, stabiles Einkommen wird zunächst in den meisten Fällen als Hauptargument aufgeführt. Stabil ja, sicher nein. Die Sicherheit als Angestellter ist reine Illusion, denn wenn ich in einem Unternehmen arbeite, liegt die Sicherheit zum Großteil bei der Geschäftsführung. Macht die Leitung eines Unternehmens schwerwiegende Fehler, kann ich als Angestellter oder Angestellte jederzeit meinen Job und somit auch meine Sicherheit im Sinne des Gehalts verlieren. Und das, ganz ohne einen Fehler zu machen. Die Verantwortung würde dabei nicht bei mir liegen.

Anders ist es im Rahmen der Selbstständigkeit. Wenn ich Selbstständig bin, obliegt es mir, ob ich Einnahmen generiere oder nicht. Die Sicherheit meines Einkommens liegt als Selbstständiger zu 99% in meinen Händen, während die Sicherheit meines Einkommens als Angestellter zur zum Bruchteil in meinen Händen liegt. Fahre ich als Selbstständiger mein Unternehmen gegen die Wand und habe keine Einnahmen mehr, liegt die Verantwortung in den meisten Fällen bei mir.

Fährt eine Geschäftsführung das Unternehmen, in dem ich arbeite gegen die Wand, und ich habe keine Einnahmen mehr, liegt die Verantwortung in den seltensten Fällen bei mir.

Es ist offensichtlich – wer Verantwortung tragen kann und möchte, ist als Selbstständiger mit einer klar durchdachten Planung deutlich sicherer unterwegs, als ein Angestellter.

 

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